Bei wtfoxtrot.de muss man sich keine Gedanken machen, welche Toilettentür die richtige ist — Geschlecht ist dort schlicht egal. Was allerdings fehlte: ein ordentlicher Platz für Periodenprodukte. Tampons und Binden hatten bisher nur eine provisorische Ablage.
Das wollte ich ändern.

Aus Resten von Eichenparkett und Alu-Dibond habe ich diesen Spender gebaut: Platz für über 100 Tampons und ca. 40 Binden, mit zwei Entnahmefächern an der Front und einem aufklappbaren Deckel zum Nachfüllen. Periodenprodukte sollen genauso sichtbar und selbstverständlich sein wie die Papierhandtücher an der Wand gegenüber.

Bei der Suche nach weiteren Ansätzen bin ich auf @its.periodically gestoßen, die sich dem Thema ganz gewidmet haben — mit dem Ziel, Periodenprodukte in jedem Büro zur Selbstverständlichkeit zu machen.

Das Projekt hat inzwischen auch jenseits des Büros Wirkung gezeigt: Daniel, ein österreichischer Freund, ließ sich davon inspirieren und hat menstromat.com ins Leben gerufen — einen Dienst, der Betriebe mit Periodenprodukten versorgt.
